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Chemnitz = Kulturhauptstadt 2025 
"C the Unseen" - "See the Unseen" - Sieh das Ungesehende

Man sieht nur, was man weiß. Die Lese.Zeichen-Exkursion "Chemnitz. Leben mit dem Vulkan" öffnet die Augen für eine andere Sicht auf das Stadt-Bild von Chemnitz. Der Bildatlas zur Exkursion fasst die wesentlichen Aspekte zusammen.

 

Aktuelle Reisen

 

Referenzen-Exkursionen

 

2019

4. bis 14. April 2019 Andalusien:
Landschaften und Landnutzung in einem mediterranen Hochgebirge - von der Steinzeit zur regenerativen Landnutzung

Unsere Augen „lesen” unablässig die Umgebung, in der wir uns befinden. Was sehen sie? Bei einer Exkursion in den Norden der andalusischen Provinz Almería wollen wir den Augen charakteristische An-Zeichen zeigen, die auf Verbindungen zwischen der Landschaft, in der wir uns befinden, und den Menschen, die sie geprägt haben, hinweisen. Dies können Formen, Farben oder Nutzungen von Landschaften sein. Mit solchermaßen „geöffneten” Augen wird es möglich, die Zusammenhänge einer Landschaft zu rekonstruieren und ihre Geschichte zu „lesen”. Programmpunkte (vorläufig):
Anreise über Alicante | Hochgebirgserosion und Bodenentwicklung | Die Cueva de las Letreras | Auf dem Wasserlehrpfad nach Vélez Rúbio | Mediterrane Hochgebirgsvegetation | Ansätze einer regenerativen Landwirtschaft | Abreise nach Alicante
-> Details (PDF)

 

10.-20.10.2019 Andalusien: Vulkanite und mehr in der Provinz Almería

Im Südosten Andalusiens, in der Provinz Almería, können geologische Ereignisse rekonstruiert werden, die am Ende der Entstehung der Betischen Kordilleren geschahen. Dazu gehören die Vulkanite am Cabo de Gata, aber auch die Wüste von Tabernas. Im Zusammenhang mit dem spätorogenen Vulkanismus steht die Gold-Vererzung, die bei Rodalquilar abgebaut wurde. Die Vulkanablagerungen wurden von ihren ursprünglichen Entstehungsorten durch ein weit reichendes Störungssystem nach Norden geschoben. Dieses Störungssystem ist noch heute aktiv. Wir können an mehreren Orten die Auswirkungen der Deformationskräfte ansehen. Die Sierras de Los Filabres, Alhamilla und Gádor sind die östlichen Ausläufer der Betischen Kordilleren, die von metamorphen Gesteinskomplexen gebildet werden. Die Bergbaugeschichte reicht bis in die Bronzezeit zurück.
Während der 9-tägigen Exkursion (+ 2 Reisetage) sehen wir uns diese verschiedenen geologischen Erscheinungen an und bekommen dadurch einen Einblick in die ganz junge geologische Geschichte Andalusiens. Ganz nebenbei erhalten wir einen Einblick in die Geschichte einer beliebten Urlaubsregion an der spanischen Mittelmeerküste.

Vorgesehene Programmpunkte:
Anreise über Alicante, Fahrt bis Carboneras | Vulkanite am Cabo de Gata | Palomares-Carboneras-Störung | Riff-Karbonate | Bergbaugeschichte | Sierra de Gádor; Kupfergewinnung, Bronzezeitliche Siedlung | Sierra de Alhamilla: Granit von Bédar | Sierra de los Filabres: Marmor von Macaél | Die Wüste von Tabernas | Exkurs: Gemüseanbau zwischen Almería und Carboneras | Abreise, Fahrt zum Flughafen Alicante
-> Details (PDF)

 

2018

16.-26.06.2018 Bornholm

Während der Exkursion sehen wir uns vor allem die verschiedenen Granite, Gneise und Migmatite an, die das Erscheinungsbild Bornholms maßgeblich prägen. Bei Strøby können wir in einem Schritt mehr als 1,5 Milliarden Jahre überqueren. Diese Zeitspanne liegt zwischen einem 1,7 Milliarden Jahre alten Gneis und dem daneben liegenden 550 Millionen Jahre alten Balka-Sandstein. Neben der bewegten erdgeschichtlichen Entwicklung der Insel begegnen uns auch immer wieder Zeugnisse aus der Besiedlungsgeschichte Bornholms.

27.04.-04.05.2018 Andalusien

In dieser Woche wollen wir im Süden von Almadén de la Plata in der Sierra Norte de Sevilla zwei Besonderheiten aufsuchen. Die Granitlandschaft von El Berrocal soll schöne Wollsackverwitterung im Granit zeigen und die spektakuläre Schlucht Cuesta del Chorro sollte nach den Frühlingsregen einen guten Wasserfall bilden. Im Anschluss daran werden wir in die Provinz Huelva, nach Zalamea la Real in der Nähe von Minas de Riotinto, fahren. -> mehr (Bericht PDF)

 

2017


05.-27.09.2017 Andalusien

Zur Vorbereitung des Geologischen Führers zu Andalusien werden wir die geologischen Gegebenheiten um Granada sowie in der Provinz Jaén, dort speziell in den Naturparks Sierra de Andújar, Sierra Mágina und Sierra de Cazorla, erkunden. "Geologischer Führer zu Andalusien"

 

05.-10.06.2017 Menorca

Bei dem Internationalen Kongress der Nationalen Kommission „Patrionio Geológico” der Geologischen Gesellschaft von Spanien werden wir zwei Poster präsentieren, deren Themen sich aus unseren Erkundungen bei der Erstellung unseres Buches „Menorca. Wanderungen in die Erdgeschichte” ergeben haben.
> Menorca's Camí de Cavalls as Geopath (PDF)
> Is geological heritage part of >nature (PDF)

 

19.-30.04.2017 Andalusien

Zur Vorbereitung des Geologischen Führers zu Andalusien werden wir von Ronda aus die geologischen Gegebenheiten im Westen der Provinz Málaga erkunden. Von besonderem Interesse sind für die Geschichte der Betischen Kordilleren die Peridotite in der Sierra Bermeja, in der Serranía de Ronda, bei Ojén und bei Caratraca. Aber auch die Auswirkungen der Gebirgsbildung auf die Sedimente der Tethys sowie die postorogenen Sedimente werden wir uns ansehen. "Geologischer Führer zu Andalusien"

 

2016

 

09.-20.10.2016 Menorca

In diesem Jahr werden wir wieder mit einer Gruppe geologisch Interessierter die geologische Vielfalt der zweitgrößten Baleareninsel erkunden. Details (PDF)

 

21.03.-04.04.2016 Andalusien

Im Anschluss an die Exkursion in den Westen Andalusiens (10.-20.03.2016) wollen wir in den Provinzen Almería und Córdoba weitere geologisch interessante Orte erkunden.
-> Bericht (PDF)

 

10.-21.03.2016 Andalusien

Andalusien In Andalusien westlich von Sevilla kann eine wechselvolle Geschichte über die Verflechtungen von Geologie, Bergbau, Kultur und Natur erkundet werden. Phönizier, Römer und Mauren haben auf verschiedene Weisen ihre Spuren hinterlassen. Hier soll das sagenhafte Tartessos gelegen haben. Während einer 7-tägigen Exkursion wollen wir die geologischen, bergbaulichen und kulturellen Zeugnisse aufspüren, die das westliche Andalusien über Jahrtausende geprägt haben. Orte, die wir besuchen: Riotinto; Tharsis; Almonaster; Aracena; Niebla; Dolmen von El Pozuelo; die römische Ausgrabung Itálica; das Kloster La Rábida und die Schiffe des Kolumbus; El Rocío und ein Tag in der Doñana.
-> Details (PDF)

-> Bericht (PDF)

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Aktuelle Vorträge

>> Referenzen zu gehaltenen Vorträgen

 

2022

Ab 20.01.2022 Wietze - 10 Jahre Geologie einfach verstehen im Deutschen Erdölmuseum in Wietze

Neuer Kurs: ab 20.01.2022 Klimawandel und was er bedeutet aus erdgeschichtlicher Sicht.
Aus erdgeschichtlicher Sicht ist das globale Klima in einem stetigen Wandel. Wir erleben gerade eine Phase, in der die Jahreszeiten durch stark schwankende Klimabedingungen gekennzeichnet sind. Eine Verstärkung natürlicher Schwankungen durch die zusätzliche Emission von Kohlendioxid im Verlauf von weniger als 200 Jahren ist inzwischen belegt. Im Kurs stellen wir den Klimawandel im erdgeschichtlichen Zusammenhang vor und diskutieren die Auswirkungen des heutigen Klimawandels auf die Menschheit und auf den Globus. Dabei werden wir feststellen, dass es vor allem drei Gründe für globalen Klimawandel gibt, die z.T. eng miteinander verknüpft sind: Neben den orbitalen Parametern, also der Position des Globus im Weltall, spielen vor allem plattentektonische Prozesse eine wesentliche Rolle. Damit eng verknüpft ist das Verhältnis von CO2 zu O2, das ein Eishaus- oder ein Treibhausklima verursacht.

Themen: Was ist Klima | Das globale Klimasystem und seine Komponenten | Klimawandel im Laufe der Erdgeschichte | Klimawandel im Laufe der letzten 20.000 Jahre | Klimazonen | Worauf müssen wir uns einstellen?

Referentin: Dipl.-Geol. Monika Huch

Termine: 20.01. | 03.02. | 17.02. | 03.03. | 17.03. | 31.03.2022

Kursgebühr: 70 Euro p.P.

Ort: Deutsches Erdölmuseum Wietze.
Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich über info@erdoelmuseum.de -> Info: PDF

 

2021

Ab 08.04.2021 Wietze - Lagerstätten in Deutschland. Vorkommen und ihre Montangeschichte

Zu den verschiedensten Zeiten hat Deutschlands Reichtum aus der Erde zur wirtschaftlichen Entwicklung beigetragen. Vor allem im Mittelalter wurden die Gold- und Silber-haltigen Erzlagerstätten im Harz und im Erzgebirge ausgebeutet. Mit der Industrialisierung ab Mitte des 19. Jahrhunderts kamen auch andere Rohstoffe zum Einsatz, wie Kupfer, Eisen sowie Kohle zur Verhüttung.
Ein weiterer Boom erfolgte ab Mitte des 20. Jahrhunderts durch die systematische Ausbeutung der Erdöl- und Erdgaslagerstätten in Norddeutschland. Die Uran-Vorkommen im westlichen Erzgebirge erlebten eine kurze, aber prägnante Zeit der Ausbeutung. Sie wurde durch die politischen Ereignisse am Ende des 20. Jahrhunderts in Mittel- und Osteuropa jäh beendet. Nach der Sättigung des Weltmarktes mit relativ günstigen Preisen brach in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts die deutsche Montanindustrie ein. Hinzu kam aufgrund steigender CO2-Gehalte in der Atmoshpäre die veränderte Energiepolitik. Die in Verruf geratenen Energieträger Kohle, Öl und Erdgas werden seitdem mehr und mehr durch erneuerbare Energien ersetzt, so dass auch hier der Niedergang begann. Es bleiben Steine und Erden sowie Salz.
Der Kurs ist offen für neue Teilnehmer. Geologische Vorkenntnisse sind für das Verständnis der besprochenen Themen aber hilfreich.
Referenten: Dipl.-Geol. Monika Huch und Ing.-Geol. Anna Jacobi
Termine: 08.04. | 22.04. | 29.04. | 06.05. | 20.05. | 27.05.2021
Kursgebühr: 70 Euro p.P.
Ort: Deutsches Erdölmuseum Wietze.
Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich über info@erdoelmuseum.de
-> Info: PDF )

 

2020

Ab 16.01.2020 Wietze - Lagerstätten. Vorkommen und Bildung aus plattentektonischer Sicht

Unsere hoch technisierte Gesellschaft benötigt die unterschiedlichsten Minerale und Erze für vielfältige Anwendungen. Wo finden wir diese verschiedenen Rohstoffe, die unser Leben bestimmen, ohne dass wir uns das immer bewusst machen?
Vorkommen und Bildung von magmatischen Lagerstätten im weitesten Sinne können mit der Theorie der Plattentektonik schlüssig erklärt werden. Aber auch die sedimentären und chemischen Ausfällungen, die als Lagerstätten vorkommen, haben ihren Ursprung in plattentektonischen Konstellationen ihrer Ablagerungsräume. Bildung und Vorkommen von Erdöl und Erdgas sind in unterschiedlicher Weise an geologische Bedingungen gebunden, die ebenfalls mit plattentektonischen Prozessen zusammenhängen.
Der Kurs ist offen für neue Teilnehmer. Geologische Vorkenntnisse sind für das Verständnisder besprochenen Themen aber hilfreich.
Referenten: Dipl.-Geol. Monika Huch und Ing.-Geol. Anna Jacobi
Termine: 16.1. | 30.1. | 13.2. | 27.2. | 12.3. | 26.3.2020
Kursgebühr: 70 Euro p.P.
Ort: Deutsches Erdölmuseum Wietze.
Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich über info@erdoelmuseum.de
-> Info: PDF

 

2019

Ab 17.1.2019 Wietze - "Landschaften sehen und verstehen aus plattentektonischer Sicht"

Landschaften sind nicht einfach so. Sie haben eine Geschichte. Wenn man diese Geschichte in die Vergangenheit zurückverfolgt, kann man verstehen, wie die Landschaften wurden wie sie heue sind. An 6 Beispielen möchten wir in diesem Kurs die Geschichte von Landschaften im Zusammenwirken von Plattentektonik und Geomorphologie erklären und verständlich machen. Plattentektonik ist die derzeitige Weltformel, die die wichtigsten geologischen Phänomene zusammenfassend erklärt. Plattentektonik ist nicht nur heute, sondern war auch schon in früheren geologischen Zeiten aktiv. Sie hat ihre Spuren in allen Regionen und Landschaften der Erde hinterlassen.

In diesem Kurs zeigen wir, wie eine jeweilige Analyse die Entstehungvon Landschaften durch plattentektonische Elemente verständlich machen kann. Dafür bringen wir Beispiele angewandter Plattentektonik: Antarktis - Akkretion und Riftbildung; Namibia - Plattenphänomene am Ozeanrand; Neuseeland - Subduktion und Seitenverschiebungen; Colorado Plateau - Kontinentale Plattenphänomene; Andalusien und Mitteleuropa - Kollisionsgebirge in Folge; Arktis - Plattenmosaik und ungelöste Rätsel.

Der Kurs ist offen für neue Teilnehmer. Geologische Vorkenntnisse sind für das Verständnis der besprochenen Themen aber hilfreich. Referenten: Dr. Franz Tessensohn und Dipl.-Geol. Monika Huch
Termine: 17.01.; 31.01.; 14.02.; 28.02.; 14.03.; 28.03.2019
Kursgebühr: 70 Euro p.P.
Ort: Deutsches Erdölmuseum Wietze.
Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich über info@erdoelmuseum.de -> Info: PDF

 

 

2018

06.11.2018 Wietze - "Andalusien-Impressionen. Meine schönsten Eindrücke"

Seit mehr als 10 Jahren bin ich in Andalusien unterwegs, vom Mittelmeer am Cabo de Gata bis zum Atlantik bei Huelva, entlang des Guadalquivirtales und in den Bergen der Sierra Morena. Ich habe spektakuläre Landschaften gesehen und besondere Menschen getroffen. Diese Eindrücke möchte ich gerne einmal mit den Fotofreunden teilen.
Referentin: Dipl.-Geol. Monika Huch
Veranstalter: Fotofreunde Wietze
Zeit und Ort: 19.30 Uhr in der Milchbar im Hallenbad. -> Info: PDF -> Kommentar: PDF

 

07.02.2018 Burgwedel - Zypern im Frühjahr: Landschaften, Natur und 9000 Jahre Geschichte

Die Insel im östlichen Mittelmeer ist bei Urlaubern aus vielen Gründen sehr beliebt. Für Jahrtausende war Zypern ein strategischer Brückenpfeiler für die Völker der Antike. Es war vor allem das Kupfer, das der Insel auch den Namen gab, an dem die Ägypter, Phönizier und Griechen interessiert waren. Und sie ist Schauplatz einiger antiker Legenden. Noch heute ist die Insel von den verschiedenen Kulturkreisen zwischen Orient und Okzident geprägt. Dies spiegelt auch ihre geologische Vergangenheit wieder, denn sie liegt an der Nahtstelle zwischen dem afrikanischen und dem eurasischen Kontinent. Der Bildvortrag gibt all denen, die reif sind für „die Insel”, einen frühlingshaften Einflick in die geologische und kulturelle Geschichte dieses von der Sonne verwöhnten Eilandes.
Veranstalter: Senioren-Begegnungsstätte Burgwedel, Haus Gartenstraße.
Beginn: 10:00 Uhr (Einlass ab 9:00 Uhr)

 

Ab 18.01.2018 Wietze - "Erd- und Lebensgeschichte mit Beispielen aus Deutschland"

Nach der intensiven Beschäftigung mit der Plattentektonik in den vergangenen zwei Kursen greifen wir nun mit der Erd- und Lebensgeschichte ein Feld auf, in dem manche Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch das Sammeln von Fossilien und die Kenntnis geologischer Regionen schon eine gute Basis haben. Auch für Geologen neue Aspekte sind die Einflüsse von Vulkanen und Meteoriten auf die Klimaentwicklung. Lagerstättenkundlich relevante Aspekte werden in den jeweiligen Zeitabschnitten behandelt. Themenspektrum: Voraussetzungen für die Entwicklung von Leben auf der Erde | Beginn des Lebens (Präkambrium bis Silur) | Weiterentwicklung des Lebens (Devon und Karbon) | Leben unter extremen Bedingungen (Perm und Trias) | Luxusleben in flachen Meeren (Jura und Kreide) | Nach der Katastrophe - der Weg in die Kälte (Tertiär und Quartär).
Der Kurs ist offen für neue Teilnehmer. Geologische Vorkenntnisse sind für das Verständnis der besprochenen Themen aber hilfreich.
Referenten: Dr. Franz Tessensohn und Dipl.-Geol. Monika Huch, Adelheidsdorf
Termine: 18.01. | 01.02. | 15.02. | 01.03. | 15.03. | 22.03.2018 jeweils donnerstags von 18:30 bis 20:30 Uhr (mit Pause)
Kursgebühr: 70 Euro p.P.
Ort: Deutsches Erdölmuseum Wietze. Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich über info@erdoelmuseum.de
-> Info: PDF

 

11.01.2018 Celle - "Geologie und Landschaften Menorcas - auf dem Camí de Cavalls um die Insel"

Die Erkundung Menorcas, vor allem der Küste mit ihren vielen Buchten und Felsvorsprüngen, wird durch den rund um die Insel führenden Camí de Cavalls erleichtert. Dieser touristische Wanderweg folgt einem alten Kurierweg und wurde erst vor wenigen Jahren restauriert und für die Öffentlichkeit freigegeben. Die Etappen dieses Wanderweges um die Insel erschließen eine spannende Geologie, die vom untersten Devon über ausgedehnte Turbidite des Karbons in die bunten Schichten des Buntsandsteins führt. Auch Muschelkalk, Keuper, Jura und Kreide kommen vor. Der Vortrag geht auf die landschaftlichen und geologischen Besonderheiten Menorcas ein.
Vortrag bei der VfMG-Bezirksgruppe Celle
Ort: Wilhelm-Busch-Stift, Flootlock 10, in Celle-Wietzenbruch
Beginn: 19:30 Uhr
Mehr (PDF)

 

2017

07.11.2017 Wietze - Vom Olivenbaum zum Olivenöl

Die Gewinnung von Olivenöl hat in Andalusien eine lange Tradition. Anfang Dezember 2014 habe ich meinen Freunden in Zalamea la Real (Provinz Huelva) bei der Olivenernte geholfen. In dem PowerPoint-Vortrag gehe ich an ausgewählten Beispielen auf die Geschichte und die Praxis der Herstellung von Olivenöl ein.
Veranstalter: Fotofreunde Wietze Zeit und Ort: 19.30 Uhr in der Milchbar im Hallenbad.
Info (PDF)

 

19.01. - 30.03.2017 Wietze - "Gesteine. Von der Bestimmung zu den Zusammenhängen"

Vertiefungskurs im Deutschen Erdölmuseum in Wietze. An Handstücken aus der Gesteinssammlung des Museums werden die Erkennung und Interpretation des Entstehungsmilieus von Gesteinen vertiefend geübt. Ergänzend werden an Beispielen die Verbreitung der Gesteine und die Zusammenhänge mit geologischen und plattentektonischen Prozessen aufgezeigt und die angekoppelte Lagerstättenbildung diskutiert.
-> mehr: PDF

 

12.01.2017 Celle - Die Vulkanite des Cabo de Gata

Im Südosten der Provinz Almería (Andalusien, Spanien) prägen 15 bis 7 Millionen Jahre alte Vulkan-Ablagerungen das Landschaftsbild. Nach ihrer Farbe können vier Gesteinsgruppen unterschieden werden, die durch ihren Mineralgehalt bestimmt werden. Die dunklen Vulkanite sind quarzfreie Andesite, während die helleren Dazite Quarz enthalten. Sie kommen als Laven, als Lahare und als Tuffe vor. Die Vulkanite des Cabo de Gata entstanden am Ende der Gebirgsbildung, durch die die Betischen Kordilleren gebildet wurden. Die Vulkaninseln im Meer wurden durch die anhaltenden Bewegungen der Afrikanischen platte an das im Norden liegende Festland geschoben. Dieses Spannungsfeld ist hoch heute aktiv. In dem PowerPoint-Vortrag zeige ich die Landschaften, die erst vor wenigen Millionen Jahren durch diese tektonischen Bewegungen entstanden sind, und gehe auf ihre plattentektonische Bedeutung ein.
Vortrag bei der VfMG-Bezirksgruppe Celle Ort: Wilhelm-Busch-Stift, Flootlock 10, in Celle-Wietzenbruch
Beginn: 19:30 Uhr.
Infoblatt (PDF) / Cabo de Gata-12-01-2017

 

2016

07.06.2016 Wietze - "GeoArt auf Menorca"

In dem PowerPoint-Vortrag zeige ich verschiedene Verwitterungserscheinungen in Gesteinen, die wir auf Menorca gefunden haben, und erkläre leicht verständlich, wie sie entstanden sind. Es gibt aber auch noch andere Geo-Kunstwerke auf Menorca. Sie wurden vor Millionen von Jahren von im Schlamm lebenden Tieren erzeugt. Heute können sie in den Gesteinen auf Menorca angesehen werden. Ich möchte vor allem die Schönheit dieser natürlichen Strukturen zeigen. Veranstalter: Fotofreunde Wietze Zeit und Ort: 19.30 Uhr in der Milchbar am Hallenband.
Infoblatt (PDF)

 

14.04.2016 Celle - Plattentektonik in der Arktis

Aus seinen Erfahrungen in der Arktis stellt Dr. Franz Tessensohn die Ergebnisse der mehrjährigen Untersuchungen, die er von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover aus in Spitzbergen, Nordgrönland und der kanadischen Ellesmere-Insel durchgeführt hat, unter plattentektonischen Aspekten vor.
Vortrag bei der VfMG-Bezirksgruppe Celle Ort: Wilhelm-Busch-Stift, Flootlock 10, in Celle-Wietzenbruch
Beginn: 19:30 Uhr.
Infoblatt (PDF) / Plattentektonik in der Arktis.

 

ab 21.01.2016 Wietze - "Plattentektonik"

In diesem Kurs vermitteln wir die Grundlagen des Konzepts der Plattentektonik. Auf der Basis der vorherigen Kurse, aber auch für Neueinsteiger geeignet, erarbeiten wir an vielen Beispielen aus aller Welt die geologischen Grundlagen der Plattentektonik. Themenspektrum: Erdhypothesen von Goethe bis Wegener | Schrittweise Entstehung des Konzepts | Komponenten | Gebirgsbildung | Plattentektonik in der Erdgeschichte | Probleme Referenten: Dr. Franz Tessensohn und Dipl.-Geol. Monika Huch, Adelheidsdorf Termine: 21.01. | 28.01. | 04.02. | 11.02. | 18.02. | 25.02.2016 jeweils donnerstags von 18:30 bis 20:30 Uhr (mit Pause) Kursgebühr: 65 Euro p.P. Ort: Deutsches Erdölmuseum Wietze. Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich über info@erdoelmuseum.de
Details: (PDF)

 

14.01.2016 Celle - "Namibia-Landschaften und ihre plattentektonischen Ursachen

Die Namib-Wüste ist nur eine von vielen großartigen Landschaften im Südwesten Afrikas. In ihrer Weite verliert sich der Mensch. Reisen in Namibia bedeutet endlose Schotterpisten und Bereitschaft zur Selbstversorgung und -hilfe. Die Steppen sind die Heimat der Tierwelt, aber auch verborgene Täler in den Bergen sind heimliche Lebensräume. Die Landschaften sind durch das Aufbrechen des Atlantischen und des Indischen Ozeans geprägt, die den Afrikanischen Kontinent nach Norden schoben. Kaltes Atlantikwasser beeinflusst Geologie, Landschaftsbildung und Klima. Vortrag bei der VfMG-Bezirksgruppe Celle Ort: Wilhelm-Busch-Stift, Flootlock 10, in Celle-Wietzenbruch Beginn: 19:30 Uhr.
Infoblatt (PDF)

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